Vollständiger Abstract
Worum geht es in dieser Arbeit?
Der Beitrag untersucht die institutionelle Einbettung digitaler Innovationsförderung am Beispiel des Bundesministeriums für Verkehr im Zeitraum von 2016 bis 2025. Auf Grundlage einer qualitativen historischen Dokumentenanalyse zentraler Programmdokumente des Modernitätsfonds (mFUND) rekonstruiert die Studie, wie innovationsorientierte, rechtsstaatlich-administrative, wettbewerbsbezogene und kooperationsorientierte Logiken in einem ministeriellen Förderinstrument miteinander verbunden werden. Theoretisch verortet der Beitrag digitale Innovationsförderung im Diskurs zu institutionellen Logiken und institutioneller Komplexität. Empirisch zeigt die Analyse, dass innovationspolitische Zielsetzungen nicht außerhalb administrativer Strukturen verfolgt werden, sondern über Verfahren, rechtliche Rahmungen und organisatorische Kopplungen stabilisiert werden. Der Phasenvergleich zwischen 2016 und 2025 verweist auf inkrementelle Anpassungen bei zugleich hoher struktureller Kontinuität. Der Beitrag leistet damit einen fallbezogenen Beitrag zur verwaltungswissenschaftlichen Diskussion über digitale Transformation, indem er digitale Innovationspolitik als Prozess institutioneller Einbettung und prozeduraler Integration multipler Logiken interpretiert.
Bibliografischer Nachweis
Publikationsdaten
- Autor:innen
- Norbert Földi
- Quelle
- dms – der moderne staat – Zeitschrift für Public Policy Recht und Management
- Publikation
- 2026-01-01
- Band / Ausgabe
- Nicht angegeben
- Seiten
- Nicht angegeben
- ISSN / ISBN
- 1865-7192, 2196-1395
- Zitationen
- 0 laut Crossref
- Referenzen
- 0 hinterlegt
Zitieren
Zitierfähiger Nachweis
Norbert Földi (2026). Digitale Innovationsförderung im Staat: Institutionelle Einbettung und Integration multipler Logiken am Beispiel des Bundesministeriums für Verkehr (online first). dms – der moderne staat – Zeitschrift für Public Policy Recht und Management. https://doi.org/10.3224/dms.vxix.443164